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1.Petrus 5,8
Seid nüchtern und wacht; denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge.
Verstehst Du das genau?
Wenn wir den Bibelvers lesen, so denken wir, dass der Löwe vor dem Angriff brüllt. Da ist vollkommen falsch. Es ist viel raffinierter und im wahrsten Sinne des Wortes hinterhältig.
So ist der Widersacher, der Teufel auf den wir achtgeben müssen.
Die Menschen zur Zeit Petrus wussten was ein Löwengebrüll bedeutet. Es bedeutet, dass der Löwe damit sein Revier markiert. Hier bin ich Chef, so ein Gebrüll ist bis über 8 km zu hören. Jedoch ist es an anderer Stelle viel gefährlicher. Der Löwe selber jagt nicht, dass machen die Löwinnen. Sie haben Strategien die in aller Ruhe und möglichst unauffällig ausgeführt werden. Wenn auf den Streifzügen eine Beute ausgemacht ist, so bleibt der brüllende Löwe ruhig und da wo er ist. Die Löwinnen umgehen die Beute und umstellen sie, sie legen sozusagen einen Hinterhalt. Sind alle auf dem Posten, dann zeigt sich von vorne eine Löwin oder der Löwe brüllt fürchterlich, so dass die Beute erschreckt hochfährt und weg vom Gebrüll flüchtet.
Die Beute flüchtet direkt in den Hinterhalt der Löwinnen, und damit gibt es kein Entrinnen mehr.
Aus diesem Wort des Petrus lernen wir, dass wir alles um uns herum im Auge behalten sollen, nicht nur das körperliche Auge, sondern ganz wichtig, unser geistiges Auge soll wachsam sein.
Nur so können wir beurteilen was die richtige Entscheidung ist, wenn wir ein Löwengebrüll hören.
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